Wenn du eine Pflanze suchst, die sich im heimischen oder Schrebergarten prächtig entwickelt, dann ist Lavendel genau die richtige Wahl. Die Meinungen der Gärtner sind eindeutig: Lavendel im Garten ist eine besonders charmante Pflanze, die nicht nur schön duftet, sondern auch herrliche Büsche bildet. Dieser immergrüne Strauch stammt aus dem Mittelmeerraum. Dank seiner bezaubernden blauen Blüten, seines wunderbaren Aromas und der Vielzahl dekorativer Sorten gewinnt Lavendel auch in unseren Gärten zunehmend an Beliebtheit. Er schmückt nicht nur unsere private grüne Oase, sondern hat auch zahlreiche nützliche Eigenschaften.

Lavendel im Garten – eine Pflanze, die die Sonne liebt
Lavendel wird oft mit den lavendelfarbenen Feldern in der französischen Provence und französischen Gärten assoziiert. Die Popularität von Lavendel im Garten ist verständlich, da die Pflanze nicht nur schön aussieht, sondern auch kosmetische und medizinische Eigenschaften hat. Die Lavendelblüten erfreuen das Auge des Gärtners von Mitte Juni bis September. Sie befinden sich auf langen, dünnen Stielen, die sanft im Wind schwingen und einen betörenden, angenehmen Duft verbreiten. Die Blüten sind meist blau oder violett, aber je nach Sorte und Art können sie auch weiß oder rosa sein.
Schmalblättriger Lavendel
In freier Natur kommt Lavendel hauptsächlich im Mittelmeerraum, in Nordostafrika, auf der Arabischen Halbinsel sowie auf den Kanarischen Inseln, in Somalia und Indien vor. Er gedeiht auf trockenen Hängen von Bergen. Für ätherische Öle wird schmalblättriger Lavendel in Frankreich, England und Südamerika angebaut. Im Garten wird meist die frostresistente, schmalblättrige Lavendelart gepflanzt. Am schönsten präsentiert sich Lavendel im Hochsommer, wenn seine violetten Blüten einen wunderbaren Kontrast zum Grün der kleinen Blätter und den Farben der Steine auf Beeten bilden.
Grundlegende Informationen zum Anbau von Lavendel
Lavendel liebt die Sonne. Kein Wunder, schließlich stammt er aus Ländern, in denen es an Sonnenlicht nicht mangelt. Der beste Standort für Lavendel ist daher ein sonniger Platz, der vor Wind geschützt ist. Lavendel sollte an Hängen oder Erhebungen gepflanzt werden, da die Pflanze keine Staunässe verträgt und trockene Standorte bevorzugt. Überschüssiges Wasser kann so leicht abfließen. Feuchtigkeit führt dazu, dass Lavendel Blätter verliert und seinen dekorativen Charme einbüßt. Der Boden für Lavendel sollte gut durchlässig sein, da die Pflanze sonst unter Blattverlust leiden kann. Es wird empfohlen, Lavendel in Gruppen zu pflanzen, da so die Farbe seiner Blüten besonders gut zur Geltung kommt und die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Von Zeit zu Zeit sollte ein spezieller Lavendeldünger verwendet werden, der das Wachstum und die Blüte der Pflanzen fördert.
Wann Lavendel aus Samen säen
Lavendelsämlinge sind problemlos in jedem Gartengeschäft erhältlich. Der Lavendel kann auch vermehrt werden, entweder aus Samen oder Stecklingen. Werden Lavendelsamen verwendet, müssen sie vor der Aussaat in der Kälte gelagert werden – plant man die Aussaat im Frühling, sollten die Samen einige Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten ist es jedoch, Lavendel im Herbst zu pflanzen.
Lavendel aus Stecklingen pflanzen
Lavendelsträucher sind während der gesamten Vegetationsperiode erhältlich. Der Boden sollte leicht, trocken und durchlässig sein, reich an Kalzium und neutral bis basisch im pH-Wert. Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen von Lavendel ist im Frühling, nach dem letzten Frost. Vor dem Pflanzen sollte der Boden tief umgegraben werden. Wird der Boden mit Dünger angereichert, sollte die Pflanzung erst nach zwei Jahren erfolgen. Lavendel wird in Gruppen von mehreren Pflanzen nebeneinander gepflanzt, in einem Abstand von etwa 30–40 cm, und zwischen den Reihen etwa 60 cm. Im Herbst sollten die Pflanzen angehäufelt oder mit trockenen Blättern oder Stroh abgedeckt werden.
Lavendel ist eine mehrjährige Pflanze und kann 15–20 Jahre an ihrem Standort bleiben. Nach dieser Zeit sollten alte und verholzte Pflanzen entfernt und durch junge ersetzt werden.